> Also wirklich, Frank Schulte von der Notebook-Universität Duisburg,
> was Sie das schreiben ist das typische Pädagogen-Gerede. Nur Theorie
> und irgendwelche Vorschläge dafür, wie alles besser werden kann.
> “Medienkompetenz” ist natürlich nicht nur eine These aus einem
> Lehrbuch, sondern vielmehr auch der kritische und vor allem
> praktische Umgang mit Medien, in diesem Fall mit dem Internet. Und da
Was wohl die Mediendidaktik-Perspektive wäre - huch! Schon wieder
Theorie …
(Wie kommen Sie eigendlich zu Ihrem Alias “r_descartes”? Könnte das
evtl. mit Theorie zu tun haben?)
> hat Ralf Blank sehr recht, wenn er klagt, daß solche Notwendigkeiten
> angesichts der vielen Technik und jetzt auch Theorie, wie Sie bestens
> belegen, untergehen.
Ja, stimmt. Und wie sollen wir das ändern? Das ist doch wohl die
Frage.
Beispiel: Wir binden Praxisprojekte in die Studiengänge ein (machen
wir in Duisburg z.B. im Kommedia-Studiengang…) Problem:
Infrasturktur. Schon wieder. Wo sollen die Leute denn arbeiten, und
mit welchen Werkzeugen?
> > Was die Studierenden betrifft, so ist es jedem Lehrenden bekannt, daß
> da oft nicht mehr als VHS-Wissen vorhanden ist. Es geht wirklich
> nicht darum, daß erlernt wird, wie eine Tastatur und eine Maus zu
> bedienen ist. Recherchen in Yahoo, Lycos usw. sind auch nicht das
> Ziel einer “Medienkompetenz”.
Nicht das, aber doch schon ein Teilziel. Würden Sie nicht zustimmen,
das das Wissen “Wo ich was wann finde” auch zum Bereich
Medienkompetenz gehört? (Ich vermeide jetzt mal absichtlich Worte wie
“prozedurales Wissen”, “Suchstrategien”, etc. ;-)).
> Auch waren Sie der Meinung, daß es keine wissenschaftliche
> Online-Angebote gibt, die es Wert seien, von Studierenden aufgesucht
Wo hab ich denn das geschrieben??? Da würde ich doch gerne ein Zitat
sehen, bevor ich dazu Stellung nehme …
> zu werden. Das ist falsch und zeugt von Ihrer theoretische
> Ausrichtung. Es gibt sehr wohl viele wissenschaftliche und qualitativ
> hochwertige Internet-Angebote. Allerdings wurden diese zumeist von
> Wissenschaftlern ohne finanzielle Unterstützung durch die Staatskasse
Genau. Kenn ich, kenn Leute, die an solchen arbeiten, und habe selber
an solchen mitgearbeitet.
Ein gutes Beispiel “www.regiosurf.net/supplement” … (Da war ich nur
am Rand dran beteiligt, aber kenn den betreiber ganz gut…)
> finanziert. Wenigstens das existiert, doch wahrscheinlich wird es
> irgendwann einmal ein BMBF-Projekt geben, das genau solche Angebote
> “neu” erfinden soll.
>
> Herr Schulte von der Uni Duisburg, Sie sollten in Ihren theoretischen
> Überlegungen doch auch eine praktische Komponente einbeziehen, und
> zwar keine, die darüber grübelt, wie die Studierenden das Internet
> nutzen sollten. Sie nutzen es ohnehin schon!
Das ist doch genau mein Reden. In dem Artikel jedoch war die Rede
davon, dass sie es nicht tun würden, oder?
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