>Für 1800 Euro kriegt man einen wesentlich leistungsfähigeren
>Desktop-PC samt 15″ TFT.
>OK, der ist nicht mobil, aber der Aldi-Schlepptop mit seinen
>Stromfresser-Innereien ist es sicher auch nicht.
Der Hauptvorteil eines Notebook ist:
1. Man kann damit bequem im Bett arbeiten, was, ein paar Kissen
vorausgesetzt, ein sehr großer Fortschritt ist (Keine
Nackenverspannungen usw.). Ausserdem kann man sich dann nachts mal
eben den Notebook schnappen etwas lesen oder ausprobieren, und dann
weiterschlafen. Bei einem Desktop muß man erst mal aufstehen usw.
2. Man kann mit einem laufenden Notebook mal eben von einem Zimmer
zum nächsten gehen, was sehr nützlich ist wenn man in mehreren
Zimmern gleichzeitig arbeiten muß. Eine geringe Akkulaufzeit ist hier
kein Problem, weil man dann in jedem Zimmer ein Netzgerät haben kann.
3. Man man kann mit einem Notebook auch bei Gewitter ohne Angst um
Hardware und Daten weiter arbeiten, und auf seine Daten zugreifen.
4. Man hat sozusagen eine Stromausfall-Sicherung eingebaut.
5. Notebooks werden mit unter 24 V betrieben und die Netzteile können
gut gegen Spitzwasser geschützt werden, was an manchen Arbeitsplätzen
wegen der besseren elektrischen Sicherheit vorzuziehen ist.
Das ich den ALDI-Notebook nicht kaufe liegt nur an der viel zu
kleinen Festplatte (40 GByte sollten es minimal sein, 60 GByte wären
besser, 20 habe ich im Moment, und es wird allmählich sehr eng), an
der Ungewißheit bezüglich der Lauffähigkeit von Linux und an dem
wahrscheinlich viel zu heiß werdenden Prozessor. Man will sich ja
nicht die Beine Verbrennen, und wenn XEmacs oder sonst was mal wieder
meint es brauchte fast die ganze CPU-Leistung im Leerlauf, oder wenn
ein Programm mal wirklich die ganze Leistung braucht (was es sehr
wohl gibt), dann will man ja nicht gleich die Freundin mit dem
Aufheulen des Gebläses aus dem Schlaf reißen.
mfg
CBecker
Related Articles
No user responded in this post